Wie oft kann man Zähne bleichen?

Zwischenzeitlich existieren zahlreiche Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass Zahnbleaching bei richtiger Anwendung längst nicht so schädlich ist, wie lange angenommen.

Dennoch sollten Sie es mit der Bleaching-Frequenz auf keinen Fall übertreiben.

Worauf es beim Bleaching ankommt und wie oft Sie Ihre Zähne bleichen dürfen, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Was passiert beim Bleaching genau?

Wie das englische Wort „bleach“ bereits erraten lässt, handelt es sich beim Bleaching um einen Aufhellungsprozess der Zähne mittels Bleichmittel. Diese Mittel enthalten Wasserstoffperoxid – ein grundsätzliches aggressives Mittel, welches jedoch in geringen Dosen eingesetzt wird und somit für weißere Zähne sorgt.

Wasserstoffperoxid entzieht den Zähnen Mineralien und greift somit den verfärbten Schutzmantel an: Der Zahnschmelz wird zusammen mit den Verfärbungen abgelöst. Durch den Einsatz von UV-Licht wird der Prozess im Anschluss verstärkt und unterstützt.

Ihr Zahnschmelz ist nach dem Bleaching stark gereizt, sodass Sie noch einige Zeit nach der Behandlung eine Sensibilität gegenüber Wärme, Kälte und säuerlichen Speisen bemerken werden. Das sollte jedoch kein Grund zur Panik sein, denn die Zähne bilden diese Mineralien und den Zahnschmelz wieder nach, sodass die Empfindlichkeit schnell abnimmt.

Tipp: Diamond Smile Bleaching-Set

Einfach in der Anwendung direkt zu Hause

Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

Tolle Ergebnisse bisheriger Kunden

Tausende zufriedene Kunden

Wann ist ein Bleaching nötig?

Wann und ob ein Bleaching der Zähne durchgeführt werden soll, ist im Idealfall in Absprache mit Ihrem behandelnden Zahnarzt zu klären.

Grundsätzlich ist das Aufhellen der Zähne eine persönliche Entscheidung. Es handelt sich hierbei schließlich um eine Maßnahme, die rein der Verbesserung der Optik Ihrer Zähne dient und keine medizinische Notwendigkeit hat.

Ein Bleaching kommt vor allem für Personen infrage, die im Arbeitsleben viel in der Öffentlichkeit stehen und häufig mit Kunden in Kontakt sind. Ein gepflegtes Auftreten ist hier ein wichtiger Punkt.

Wie hoch darf die Bleaching-Frequenz sein?

Die Bleaching-Frequenz bezeichnet die Abstände zwischen zwei Aufhellungsbehandlungen.

Diese Frequenz sollten Sie in abhängig vom Zustand Ihrer Zähne bzw. vom Ergebnis der letzten Bleaching-Behandlung definieren und außerdem (auch bei Home-Bleaching-Produkten) mit Ihrem Zahnarzt besprechen.

Bei starken Verfärbungen kann es vorkommen, dass Sie eine zweite Behandlung in Betracht ziehen müssen. Starke Verfärbungen der Zähne können durch die Einnahme bestimmter Medikamente hervorgerufen werden oder durch die Zufuhr von stark färbenden Lebensmitteln, wie Kaffee, Tee oder durch das Rauchen von Tabakwaren.

Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass Sie genügend Zahnschmelz besitzen. Sollte dieser bereits stark angegriffen sein, ist von einer Bleaching-Behandlung abzuraten.

Kurzum: Die Frequenz der Zahnaufhellung ist somit vom Zustand der Zähne, dem Zeitpunkt des letzten Bleachings und dessen Ergebnisses abhängig.

Wann sollten Sie auf ein erneute Bleaching unbedingt verzichten?

Es existieren drei wichtige Anzeichen, bei deren Auftreten Sie zunächst auf ein Bleaching verzichten sollten:

1. Empfindlichkeit

Eine Überempfindlichkeit der Zähne ist ein eindeutiges Warnzeichen. Dies gilt insbesondere bei einem starken Kälteempfinden.

Sollten Sie sich in diesem Fall für ein Bleaching entscheiden, kann diese Überempfindlichkeit verstärkt werden.

Heißt: Erörtern Sie zunächst in Absprache mit Ihrem Zahnarzt, welche Schritte Sie einleiten können, um die Überempfindlichkeit zu reduzieren. Machen Sie sich erst im Anschluss daran über eine Zahnaufhellung Gedanken.

2. Zahnfleisch

Geschwollenes, gerötetes oder gar blutiges Zahnfleisch ist ebenfalls ein Indikator, das Bleachen der Zähne zu überdenken. Durch die Bleichmittel kann Ihr Zahnfleisch weiter geschädigt werden.

Obwohl Aufhellungsstoffe überwiegend auf die Zähne aufgetragen werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihr Zahnfleisch ebenfalls während der Behandlung mit diesen in Kontakt kommt.

Sie sollten zunächst abklären, ob es sich um eine Erkrankung Ihres Zahnfleisches handelt und diese vorerst behandeln lassen.

3. Ungewöhnliche Farbe oder Transparenz der Zähne

Sollten Ihre Zähne bereits eine ungewöhnliche Färbung aufweisen, ist diese von einem Arzt zu kontrollieren. Besonders eine Blaufärbung ist ein vielsagendes Warnzeichen für den Arzt.

Auch eine Transparenz der Zahnränder, die häufig an den vorderen Schneidezähnen auftreten, weist auf bereits angegriffenen Zahnschmelz hin.

Was kann passieren, wenn Sie Ihre Zähne zu häufig bleachen?

Da Wasserstoffperoxid den Zahnschmelz angreift, kann es vorkommen, dass Sie bei zu häufigem Bleachen eine starke Überempfindlichkeit Ihrer Zähne verspüren. Grundsätzlich greifen diese Substanzen Ihren Zahnschmelz an, der sich jedoch mit der Zeit wieder regeneriert.

Geben Sie Ihrem Zahnschmelz unbedingt diese Zeit!

Bei zu häufigen Anwendungen kann der Zahnschmelz dauerhaft geschädigt werden, sodass eine nicht mehr abklingende Überempfindlichkeit entsteht.

Zu häufiges Bleachen schädigt außerdem die Struktur Ihrer Zähne und führt zu einer Instabilität Ihrer Mundflora.

Tipp: Diamond Smile Bleaching-Set

Einfach in der Anwendung direkt zu Hause

Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

Tolle Ergebnisse bisheriger Kunden

Tausende zufriedene Kunden

Zusammenfassung

Egal, ob Sie sich für die Behandlung in der Praxis oder für Produkte zur Anwendung in den eigenen 4 Wänden entscheiden. Wichtig ist, dass Sie vor dem Bleaching unbedingt die oben dargestellten Warnzeichen für sich selber überprüfen und gegebenenfalls mit Ihrem Zahnarzt Rücksprache halten.

Auch wenn Sie mit dem Erfolg einer Bleaching-Behandlung nicht zufrieden sind, sollten Sie Ihren Zähnen und Ihrer Mundflora ausreichend Zeit einräumen, um sich vom Eingriff zu regenerieren.

Schreibe einen Kommentar