Risiken und potenzielle Nebenwirkungen von Bleaching

Ein Bleaching bringt Ihre Zähne mit chemischen Stoffen und Bleichmitteln in Kontakt, was diese (je nach Konzentration und Einwirkzeit) unterschiedlich stark belastet.

Egal, ob Sie das Bleaching von Ihrem Zahnarzt durchführen lassen oder dies in Eigenregie zu Hause mit entsprechenden Produkten ausführen, kann es in seltenen Fällen zu Risiken und Nebenwirkungen kommen.

Allgemein ist der Prozess der Zahnaufhellung jedoch ungefährlich und unkompliziert. Viele Studien belegen bereits, dass der Zahnschmelz zwar reduziert wird, aber dadurch nicht restlos verloren geht.

Dennoch gibt es einige Punkte, die Sie wissen und berücksichtigen sollten.

Was passiert beim Bleaching mit dem Zahnschmelz?

Ein weit verbreiteter Irrglaube lautet:

Wenn Bleichmittel in Form von Wasserstoffperoxid auf Zähne aufgetragen wird, entzieht es dem Zahnschmelz Vitamine, demineralisiert und baut die Substanz des Zahns ab.

Doch dies ist eine Fehlannahme.

Studien haben belegt, dass hohe Konzentrationen von Bleichmittel keinen signifikanten Auswirkungen auf den Zahnschmelz haben. Neben 35 % Wasserstoffperoxid, wurde Zitronensäure, Orangensaft, einfache Zahnpasta, Wasser und geringe Konzentrationen von Bleichmittel getestet. Vor und nach der Behandlung mit der jeweiligen Lösung wurde das Material auf seine Härte getestet.

Das Ergebnis: Bei 5 von 6 Lösungen hat sich der Zahnschmelz nach dem Prozess nur wenig verändert. Der Härtegrad blieb grundlegend erhalten. Nur beim Einsatz von Orangensaft wurde eine eindeutige Veränderung der Beschaffenheit und Härte des Zahnschmelzes festgestellt.

Somit bleibt der Zahn von höheren und geringen Konzentrationen eines Bleichmittels unbeeindruckt.

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Welche Nebenwirkungen können beim Bleaching auftreten?

Obwohl der Zahnschmelz durch die Behandlung eines Bleaching nur geringfügig und für eine kurze Zeit belastet wird, gibt es weitere Risiken, derer Sie sich bewusst werden sollten, wenn Sie Ihre Zähne aufhellen möchten.

Zu einer hohen Wahrscheinlichkeit der Demineralisierung Ihrer Zähne, eines ungewollten Farbverlaufes sowie der Aufrauung und Erweichung der Oberfläche, gibt es weitere Nebenwirkungen.

Ob in der Zahnarztpraxis oder zu Hause, Sie sollten das Bleaching durch einen Facharzt kontrollieren lassen. Bei der Behandlung ist es wichtig die jeweiligen Herstellerangaben zu beachten. Zu hohe Konzentrationen des Mittels oder Einwirkzeiten können zu unnötigen Belastungen der Zahnstruktur führen.

Direkt nach der Behandlung tritt häufig eine Empfindlichkeit, die einige Tage anhalten kann, auf. Auch eine Zahnfleischreizung kann nach kurzer Zeit auftreten und einige Tage bestehen.

Ebenfalls kann es zu Zahnerosionen, weiterer Anfälligkeit für Demineralisierung und zum Abbau von wichtigen Zahnmineralien kommen.

Durch das Bleaching wird dem Zahn zusätzlich Wasser entzogen. Um dieses wieder zuzuführen, empfiehlt es sich, nach der Behandlung mit einem Fluoridgel zu helfen. Diese sollten wenige Minuten auf dem Zahn einwirken können, damit sie die Mineralisierung und Hydrierung Ihrer Zähne unterstützen.

Die Empfindlichkeit und eventuelle Reizung der Mundhöhle nach dem Bleaching sollte nicht länger als wenige Wochen anhalten. Ist dies jedoch der Fall, suchen Sie bitte unbedingt einen Arzt auf. Es kann sich hierbei um ernstzunehmende Schädigungen Ihrer Zähne handeln.

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Wann Sie besser nicht bleachen sollten

Die Folgen und das Ergebnis vom Bleaching Ihrer Zähne hängt vom jeweiligen Zustand dieser ab.

1. Zahnfüllungen

Sollten Sie Amalgam oder andere Kunststoffe als Zahnfüllung besitzen, kann es hier eventuell zu Wechselwirkungen mit dem Bleichmittel kommen. Insbesondere bei Amalgan können die darin enthaltenen Metalle, wie z. B. Kupfer oder Zinn, in der Mundhöhle freigesetzt werden.

Kunststofffüllungen bewirken zwar keine Wechselwirkung mit den eingesetzten Mitteln, müssen jedoch nach der Behandlung eventuell ausgetauscht werden. Durch die gewünschte Aufhellung der Zähne passen die Kunststoffe anschließend oft farblich nicht mehr.

Ebenfalls sollten Sie die Aufhellung Ihrer Zähne unterlassen, wenn Sie Implantate besitzen. Hierbei kann es zu Korrosion und Entzündungen kommen.

2. Schleimhäute und Co.

Schleimhäute, Lippen, Wangen und Ihr Zahnfleisch können ebenfalls Reizungen und Irritationen nach der Behandlung vorweisen, wenn diese unzureichend abgedeckt und ein zu hoch konzentriertes Mittel eingesetzt wurde.

Meist klingen diese Beschwerden jedoch bereits nach wenigen Stunden wieder ab!

Nur in seltenen Ausnahmefällen halten diese länger an und müssen medikamentös behandelt werden.

3. Zahnschmelz

Der Zahnschmelz ist durch das Bleaching etwas durchlässiger. Diese Durchlässigkeit kann kurzfristig dazu führen, dass Ihr Zahn Wasser, Mineralien und Vitamine verliert.

Aber keine Panik: Diese können jedoch durch eine gute Nachsorge wieder zugeführt werden.

4. Wurzelbehanldungen

Falls Sie bereits eine Zahnwurzelbehandlung hinter sich haben, bei der eine Füllung durchgeführt wurde, sollten Sie sich über das eingesetzte Material informieren. Oft wird hierbei ein bestimmter Zement verwendet, der beim Bleaching reagiert. In solchen Fällen sollten Sie die Behandlung mit einem Bleichmittel vermeiden.

Zusammenfassung

Die Risiken und Nebenwirkungen einer Zahnbleichung sind entscheidend vom Zustand Ihrer Zähne und derer Füllungen abhängig.

Ob eine Behandlung sinnvoll ist, sollten Sie zuvor mit Ihrem Zahnarzt abklären. Auch über die Nachbehandlung und weitere Pflege Ihrer Zähne können Sie sich ausreichend informieren, um unnötige Folgeschäden und Probleme zu minimieren.

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