Wie funktioniert Bleaching? Eine Übersicht über die verschiedenen Verfahren

Kosmetische Zahnaufhellung ist mittlerweile eine Standardbehandlung in vielen Zahnarztpraxen und sogar in der Heimanwendung angekommen.

Aber wie funktioniert die Zahnaufhellung überhaupt?

In diesem Beitrag finden Sie alle wichtigen Informationen zur Wirkweise von Bleichgels, zu den verschiedenen Bleaching-Verfahren und ob Ihre Zähne für eine Zahnaufhellung überhaupt geeignet sind.

Die Wirkweise des Bleaching-Gels

Der für die Zahnaufhellung relevante Bestandteil der meisten Bleichgels ist das Wasserstoffperoxid (in manchen Produkten auch Carbamidperoxid). Je nach Art der Anwendung hat es eine Konzentration zwischen 10 und 40 Prozent.

Wasserstoffperoxid (H2O2) kommt auch beim Färben oder Blondieren von Haaren zum Einsatz und beim Bleichen von Papier.

Beim Zahn-Bleaching dringt das Wasserstoffperoxid in die Schmelzoberfläche der Zähne ein und bleicht dort Farbpartikel durch chemische Reaktionen (Oxidation und Reduktion). Heißt: Ihre Zähne werden weißer. Da das Ergebnis stark von der Konzentration des Wasserstoffperoxids abhängig ist, empfiehlt es sich nur bedingt, frei verkäufliche Produkte wie Bleachingstifte aus der Drogerie zu verwenden, wenn Sie deutliche Farbveränderungen anstreben.

Auch werben immer mehr Hersteller mit Bleaching-Verfahren ohne Wasserstoffperoxid. Stattdessen setzt man hier auf Glycerin als bleichenden Stoff. State-of-the-art ist aber nach wie vor das Bleichen mit Wasserstoffperoxid-Gelen – auch wenn Sie mit anderen Verfahren zwischenzeitlich gut Ergebnisse erzielen können.

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Die Bleaching-Verfahren im Überblick

Je nach Art der Bleaching-Behandlung unterscheidet man zwischen Home-Bleaching und In-Office-Bleaching.

Home-Bleaching

Das Home-Bleaching ist die Bleaching-Variante, die Sie bequem zu Hause durchführen können. Dennoch ist ein Besuch beim Zahnarzt der erste Schritt: Er entscheidet, ob Ihre Zähne für eine Bleaching-Behandlung überhaupt infrage kommen. Danach werden Abdrücke von Ober- und Unterkiefer genommen und Schienen hergestellt, die später als Träger für das Bleaching-Gel dienen. Das Bleichgel, das für das Home-Bleaching verwendet wird, hat eine relativ niedrige Wasserstoff-Peroxid-Konzentration von 10 bis 20 %.

Manche Bleichgel-Hersteller bieten auch den Versand von konfektionierten Schienen. Da diese allerdings nicht Ihrem Gebiss angepasst sind, kann es passieren, dass das Gel nicht richtig auf der Zahnoberfläche aufliegt oder aus der Schiene herausquillt.

Egal, ob Sie sich für die konfektionierte oder individuelle Schienen-Variante entscheiden, die eigentliche Zahnaufhellung beginnt erst bei Ihnen zu Hause. Abends werden die Schienen mit einer kleinen Menge Bleaching-Gel befüllt und über Nacht getragen. Am Morgen legen Sie die Schienen ab und spülen verbliebene Gel-Reste mit Wasser aus.

Dieses Prozedere wird im Anschluss für mehrere Tage wiederholt, bis das gewünschte Farbergebnis erzielt ist.

In-Office-Bleaching

Da beim In-Office-Bleaching (Bleichen direkt in der Zahnarztpraxis) das Bleichen durch speziell geschultes Praxispersonal oder sogar durch den Zahnarzt selbst durchgenommen wird, können Bleaching-Gels mit höherer Wasserstoffperoxid-Konzentration verwendet werden (ca. 20 bis 40 %).

Nach einer Voruntersuchung und Farb-Check wird ein Schutz für das Zahnfleisch und die Lippen aufgebracht (zum Beispiel Mouthguard, Kofferdam oder Watterollen).

Das Bleichgel wird im Anschluss auf Ihre Zähne aufgetragen und ggf. mit Laserlicht aktiviert. Nach einer Wartezeit von ca. 20 min wird das Bleichgel entfernt und die Zähne anschließend fluoridiert.

Wenn das Ergebnis nicht ausreichend sein sollte, kann ein weiterer Bleichdurchgang durchgeführt werden.

Beide Verfahren in der Gegenüberstellung

Da es schwierig sein kann, sich zwischen Home-Bleaching und In-Office-Bleaching zu entscheiden, sind hier noch einmal die wichtigsten Eigenschaften der beiden Varianten für Sie zusammengefasst:

Home-Bleaching

Vorteile:

  • Sanftes Bleaching mit Schienen zu Hause über Nacht
  • Ergebnis kann von Ihnen selbst gesteuert werden
  • Schienen können immer wieder verwendet werden, es muss nur neues Bleichgel gekauft werden

Nachteile:

  • Eventuell ungewohntes Tragen der Schiene über Nacht, evtl. unangenehmer Geschmack
  • Längere Zeit bis zum Ergebnis
  • Geringere Wasserstoffperoxid-Konzentration

In-Office-Bleaching

Vorteile:

  • Schnelles Ergebnis schon nach einer Sitzung beim Zahnarzt
  • Professionelle Behandlung durch Zahnarzt oder geschultes Personal
  • Hohe Wasserstoffperoxid-Konzentration für intensives Ergebnis

Nachteile:

  • Ergebnis kann weniger gut gesteuert werden
  • Intensives Bleichen könnte zu Kälteempfindlichkeit führen
  • Kann nicht unbegrenzt oft wiederholt werden
  • Teuerste aller Varianten

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Bleaching mit Laser

Manche Zahnärzte bieten bei Ihrer Bleaching-Behandlung die Möglichkeit, das Bleichgel mittels Laser zu aktivieren. Dabei handelt es sich um die Bestrahlung jeden Zahns mit einem Diodenlaser der Wellenlänge 810 mm bis 980 mm. Das Laserlicht wird für 30 Sekunden auf den jeden Zahn gehalten und aktiviert die chemischen Reaktionen des Bleichvorgangs.

Auch immer mehr Home-Bleaching-Produkte werben mit der Möglichkeit, das Bleichen mit Lichtbestrahlung zu intensivieren. Da es sich bei der Lampe allerdings um eine LED-Leuchte handelt, ist der Effekt geringer als die Laserbehandlung beim Zahnarzt – auch, wenn es hier bislang keine fundierten Studienergebnisse gibt.

Ob Sie eine Zahnaufhellung mit oder ohne Laser bevorzugen, ist letztendlich Geschmackssache. Mit beiden Verfahren lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen.

Wie hell Ihre Zähne nach einer Bleaching-Behandlung sein werden, hängt vor allen Dingen von der Beschaffenheit der Zahnhartsubstanz ab. Es ist auch entscheidend, wie dunkel Ihre Zähne vor der Aufhellung sind und wie gut Ihre Zähne das Bleichgel annehmen.

Sonderfall: Einzelne Zähne aufhellen – internes Bleichen oder „Walking-Bleach“

Manchmal kommt es vor, dass einzelne Zähne durch ein Trauma, eine Wurzelkanalbehandlung oder einen anderen Defekt abgestorben sind und/oder sich dunkel verfärben. In diesem Fall müssen nicht das ganze Gebiss, sondern nur einzelne Zähne gebleicht werden.

Handelt es sich bei dem Zahn um einen Wurzel-behandelten oder devitalen Zahn, kann ein internes Bleichen zur Aufhellung infrage kommen. Dabei wird eine kleine Menge Bleichgel (Wasserstoffperoxid-Konzentration von ca. 35%) in den verfärbten Zahn eingebracht und dort für einige Tage belassen. Der Vorgang wird mehrmals wiederholt, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Wer ist für eine Zahnaufhellung geeignet?

Egal, für welches Bleaching-Verfahren Sie sich entscheiden, vor jeder Zahnaufhellung ist es notwendig, dass ein Zahnarzt Ihre Zähne begutachtet und entscheidet, ob diese für eine Zahnaufhellung überhaupt infrage kommen.

Zähne mit Schmelzdefekten oder Füllungen im sichtbaren Bereich können für eine Zahnaufhellung ungeeignet sein. Kronen, Brücken oder Veneers können nicht gebleicht werden. Auch wird Ihr Zahnarzt Ihnen eher von einer Bleaching-Behandlung abraten, wenn sie unter stark kälteempfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen leiden.

Zuletzt sollte noch beachtet werden, dass nur saubere Zähne auch wirklich gut gebleicht werden können. Daher empfiehlt es sich, vor einer Bleaching-Behandlung eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen.

Fazit – Welches Bleaching ist nun das Beste?

Das eine, optimale Bleaching-Verfahren existiert nicht!

Auch wenn Ihnen viele Zahnärzte von Home-Bleaching-Produkten abraten werden, zeigen erste Studien ganz klar positive Ergebnisse. Selbstverständlich werden Sie mit einem Home-Kit niemals das Ergebnis erzielen können, das Sie mit einem Bleaching beim Zahnarzt erreichen. Das liegt jedoch nicht daran, dass Bleaching-Produkte für Zuhause von schlechter Qualität sind, sondern schlichtweg kein Wasserstoffperoxid in hohen Konzentrationen enthalten dürfen. Auf der anderen Seite sind diese Produkte deutlich günstiger als ein Bleaching beim Zahnarzt.

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